„Kleider machen Leute“ Mode - Kostüme - Trachten - Uniformen

„Kleider machen Leute"

1. April - 1. November

Mode - Kostüme - Trachten - Uniformen
Die Lust an der kunstvollen Verkleidung in Illustrationen des 19. Jahrhunderts

Fürstliche Bibliothek Corvey, Sommersaal 

 

Seit etwa 75.000 Jahren tragen die Menschen regelmäßig Kleidung. Seitdem hat sie sich entsprechend den klimatischen, individuellen und modischen Bedürfnissen des Menschen kultur- und zeitabhängig sehr unterschiedlich entwickelt. Im 17. Jahrhundert wurde das erste Mal der Begriff „Mode" verwendet, unter dem man den schnellen Wechsel der Bekleidung und ihres Beiwerks in Schnitt, Form, Farbe und Material versteht. Mode bezieht sich also auf das äußerliche
Erscheinungsbild des Menschen, auch auf Frisuren sowie Beiwerk wie Schuhe, Strümpfe und Handtaschen.

Unabhängig von der Mode gibt es die Tracht - also einfach das, „was getragen wird". Die Berufstracht, Zunfttracht oder Amtstracht, welche die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe zum Ausdruck brachte, stammt aus dem handwerklichen und städtischen Umfeld, während die Volkstracht ihren Ursprung in ländlichen Gebieten hat und eine regionaltypische Bekleidungsform darstellt.

Die Ausstellung spannt einen zeitlich wie inhaltlich weiten Bogen, der zudem verschiedene Kulturen mit einschließt. Dem Betrachter wird nicht nur ein Blick auf Mitteleuropa mit seinen Metropolen der Mode geboten, sondern ein buntes Kaleidoskop der verschiedenartigsten Kleidung in „Zeit und Raum". Gezeigt werden Bilder aus dem Bestand der Fürstlichen
Bibliothek Corvey.

Im Zentrum steht dabei eines der ersten Frauenjournale Frankreichs, das „Journal des dames et des modes" (1797 bis 1839).

 

 
Saison 2010
Vom 1. April bis 1. November
Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr (April und Oktober montags geschlossen)