Opernabend

 

Sonntag, 28. Juni 2020

Höxter-Corvey, Kaisersaal 17.00 Uhr

Highlights der Opern-Literatur präsentieren vier Sängerinnen und Sänger, Stipendiaten der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung Gütersloh und Mitglieder des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Moderiert wird das Konzert von Professor Martin Christian Vogel, ehemaliger Sänger im Opernhaus Leipzig und der Staatsoper Berlin sowie Rektor a. D. der Hochschule für Musik Detmold.

Programm:

Otto Nicolai (1810-1849): "Nein das ist wirklich doch zu keck" Duett aus "Die lustigen Weiber von Windsor"

Georges Bizet (1838-1875): "Quand la flamme de l'amour" Arie des Ralph aus "Jolie fille de Perth"

Jules Massenet (1842-1912): "Je marche sur tous les chemains" Arie der Manon aus "Manon"

Gaetano Donizetti (1797-1848): "Una furtive lagrima" Arie des Nemorino aus "L'elisir d'amore"

Georges Bizet (1838-1875): "Près des remparts de Séville" Arie der Carmen aus "Carmen"

Giuseppe Verdi (1813-1901): "Un di, se ben rammentomi/Bella figlia dell`amore" Quartett aus "Rigoletto"

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): "Vivat Bacchus, Bacchus lebe!" Duett Pedrillo / Osmin aus "Die Entführung aus dem Serail"

Johann Strauß (1825-1899): "Schwipslied" aus "Die Nacht in Venedig"

Otto Nicolai (1810-1849): "Als Büblein klein an der Mutterbrust" Arie des Falstaff aus "Die lustigen Weiber von Windsor"

Johann Strauß (1825-1899): "Ich lade gern mir Gäste ein" Couplet des Orlofsky aus "Die Fledermaus"

Johann Strauß (1825-1899): "Trinke, Liebchen, trinke schnell" Terzett Rosalinde / Alfred / Frank aus "Die Fledermaus"

 

Mitwirkende:

Serena Sáenz, Sopran
Aytaj Shikhalizada, Mezzosopran
Andrés Moreno García, Tenor
Erik Rosenius, Bass
Markus Zugehör, Klavier

Serena Sáenz
Die spanische Sopranistin wurde 1994 in Barcelona geboren. Ihr professionelles Debüt feierte sie mit 13 Jahren am Gran Teatre del Liceu als Aninka in der Kinderoper »Brundibár« von Hans Krása. Eine Spielzeit später sang sie die Partie der Juliet in »The Little Sweep« von Benjamin Britten. In der Saison 2015/16 übernahm sie die Partie der Belinda in »Dido and Aeneas«, Norina in »Don Pasquale« am Barcelona Opera Studio und die Rolle der Chiara in der Uraufführung von »Il Conte di Marsico« von Giuseppe Balducci am Teatre de Sarrià. Diese Partie sang sie ebenfalls beim Rossini Festival 2016, wie auch Alice in Rossinis »Le Comte Ory«, wofür sie mit dem internationalen Belcanto-Preis ausgezeichnet wurde. 2017 sang sie die Partie der Gräfin in »Le Comte Ory« am Teatre de Sarrià, Gretel in »Hänsel und Gretel« an der Opernakademie Weikersheim sowie die Sopranpartie in Carl Orffs »Carmina Burana« im Palau de la Música Catalana. Serena Sáenz’ Talent wurde 2014 und 2015 mit zwei Stipendien von der Ferrer Salat Music Fondation ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb »Ferruccio Tagliavini« (Österreich), dem Concurs Mirabent i Magrans (Spanien) und bei Les Symphonies d’Automne (Frankreich). Seit Beginn der Spielzeit 2018/19 ist sie als Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden und ist dort u. a. als Pamina, Waldvogel (»Siegfried«) und Zerlina (»Don Giovanni«) zu erleben.

Aytaj Shikhalizada
Aytaj Shikhalizada wurde 1993 in Baku, Aserbeidschan geboren, wo die Mezzosopranistin 2016 ihr Masterstudium an der Baku Music-Academy abschloss. Es folgte ein weiteres Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Claudia Visca. Bereits während der Ausbildung sammelte sie erste Erfahrungen, etwa mit Auszügen der Titelpartie von »Carmen« und als Solistin beim Gabala International Music Festival. 2012 gewann sie den Hope-Preis des International Byul-Byul Wettbewerbes sowie 2014 den dritten Platz des russischen M. Magomaev International Vocalists Contest. 2017 nahm sie am Wettbewerb »Neue Stimmen« der Bertelsmann Stiftung teil. Sie ist zudem Stipendiatin des aserbaidschanischen Präsidenten, sowie der Wiener Thyll-Dürr Stiftung. 2016 gab Aytaj Shikhalizada ihr Debüt am Schlosstheater Schönbrunn in Wien als Olga in »Eugen Onegin« und als Charlotte in »Werther«. 2018 übernahm sie in der Neuproduktion von »L’italiana in Algeri« (Salzburger Pfingstfestspiele) die Partie der Isabella bei einem Gastspiel des Salzburger Ensembles im Rahmen einer konzertanten Aufführung an der Opéra Royal de Versailles unter Jean-Christophe Spinosi. In der Spielzeit 2018/19 war sie am Theater Dortmund unter anderem als Nofretete in »Echnaton« sowie als Rosina in »Il barbiere di Siviglia« zu sehen. Aytaj Shikhalizada ist Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden ab der Spielzeit 2019/20.

Andrés Moreno García
Der mexikanische Tenor Andrés Moreno García konnte bereits in Mexiko, den USA, Italien und Israel Erfolge feiern. Er trat an der Yale Opera als Ferrando in »Così fan tutte«, als Rodriguez in Massenets »Don Quichotte«, als Flute in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« und in Israel als Alfredo in »La traviata« auf. In jüngster Zeit debütierte er in der Rolle des Rodolfo in »La Bohème« beim Festival Musica è Musica in Italien, als Tamino in »Die Zauberflöte«, als Lippo in Kurt Weills »Street Scene«, als Bill in Barbers »A hand of Bridge« mit dem Hartt Opera Theatre sowie als Rinuccio in »Gianni Schicchi« und als Beppe in Leoncavallos »Pagliacci« mit der Opera Connecticut. Auf der Konzertbühne wurde er u. a. als Solist für Beethovens 9. Sinfonie mit dem Waterbury Symphony Orchestra und für das Requiem von Mozart mit dem Hartford Symphony Orchestra verpflichtet. 2017 gewann Andrés Moreno García den Phyllis Curtin Career Entry Prize der Yale Opera. Er erhielt einen Förderpreis, nachdem er sich in den New England Regional Auditions der Metropolitan Opera in der Region Connecticut an erster Stelle platziert hatte. Jüngst wurde er mit Preisen der Opera Index Vocal Competition, der Giulio Cari Competition, der Opera San Miguel Competition und der Amici Competition ausgezeichnet. Andrés Moreno García ist Stipendiat der Liz Mohn Kulturstiftung und Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden seit der Spielzeit 2017/18.

Erik Rosenius
Bereits im Alter von acht Jahren begann Erik Rosenius im Knabenchor Stockholms Gosskör zu singen und erhielt seine musikalische Ausbildung an der auf Chormusik spezialisierten Adolf Fredriks Musikschule. Er begann sein Studium für klassischen Sologesang am Södra Latins Gymnasium und später an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. Ab 2014 studierte Erik Rosenius an der Opernhochschule Stockholm, wo er 2017 seinen Abschluss machte. In seinem letzten Studienjahr sang Erik Rosenius die Rolle des Fünften Juden in Strauss‘ »Salome« an der Königlichen Oper in Stockholm, sowie Mr. Budd in der Abschlussproduktion von Benjamin Brittens »Albert Herring«. Weitere Rollen, die er an der Opernhochschule sang, umfassten Colline in Puccinis »La Bohème«, Don Magnifico in Rossinis »La Cenerentola«, Sir John Falstaff in »Die lustigen Weiber von Winsdor«, Osmin in »Die Entführung aus dem Serail« von Mozart, Sarastro in »Die Zauberflöte« und Don Alfonso in »Così fan tutte«. 2018 kam er zurück an die Königliche Oper in Stockholm, wo er in der Kinderoper »Min bror är Don Juan« auftrat, und später erneut als Osmin in »Die Entführung aus dem Serail« an der SommarOpera in Varberg. Erik Rosenius ist Mitglied des Equilibrium Young Artists Programme von Barbara Hannigan, Ende 2018 wird er als Truelove in Stravinskys »The Rake’s Progress« in Göteborg und während einer Europatour im Mai 2019 zu sehen sein. Er hat mehrere Stipendien von der Königlichen Musikhochschule Stockholm und 2018 das Joel Berglund Stipendium erhalten. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung.

Konzertkarten

Telefon: 05231 56 99 999

 

 

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